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Forschungskolloquium des Zentrums für Interdisziplinäre Polenstudien im Wintersemester 2022/23

Mittwoch, 16.00 – 18.00 Uhr c.t.

Das Forschungskolloquium des Zentrums für Interdisziplinäre Polenstudien dient der Diskussion neuerer Forschungsansätze und Methoden der interdisziplinären Polenstudien. Polenstudien werden hier als integraler Teil einer regional aufgestellten Ostmitteleuropaforschung verstanden. Ziel ist ein umfassendes Verständnis – historischer wie aktueller – gesellschaftlicher, ökonomischer und kultureller Prozesse in Polen vor einem europäischen wie globalen Hintergrund. Diese Auffassung von Polenstudien setzt eine interdisziplinäre Herangehensweise voraus. Das Frankfurter Zentrum ergänzt die traditionell eher geisteswissenschaftlich geprägte Polenforschung durch wirtschafts- und sozialwissenschaftliche Ansätze und Methoden.

Seit dem Wintersemester 2012/13 haben Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, Doktoranden und Doktorandinnen sowie Assoziierte aus den Bereichen Medien und Wirtschaft in über 200 Vorträgen ihre Arbeit vorgestellt und diskutiert.

Interessierte sind herzlich willkommen!

Wietere Informationen unter klodnicki@europa-uni.de.

Näheres zum Programm des Forschungskolloquiums und anderen öffentlichen Veranstaltungen des Zentrums für Interdisziplinäre Polenstudien erfahren Sie aus unserem Veranstaltungsflyer (PDF)

09.11.2022, 16:00 – 18:00 Uhr, Logensaal, Logenstrasse 11

„Polenaktion! – Über die Bedeutung einer Ausweisungsaktion 1938“ und „Frankfurt (Oder) im Jahre 1938“

Prof. Werner Benecke, Professur für Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas, und Dr. Alina Bothe, Ausstellungskuratorin

Moderation: Dr. Frank Grelka, Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien

07.12.2022, 16:15 – 17:45 Uhr, Raum GD 06, Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Europaplatz 1

Veränderungen in der Mentalität als Folge der sowjetisch inspirierten Modernisierung Polens, 1944–1989

Konrad Walerski, Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien

Moderation: Dr. Stephan Rindlisbacher, Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien

14.12.2022, 16:15 – 17:45 Uhr, online

In den Häusern der anderen. Spuren deutscher Vergangenheit in Westpolen

Karolina Kuszyk, Autorin und Übersetzerin

Moderation: Susanne Orth, Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien

04.01.2023, 16:15 – 17:45 Uhr, Raum GD 06, Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Europaplatz 1

Mörderische Verschwendung. Zwangsarbeit und Holocaust in Polen

Dr. Frank Grelka, Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien

Moderation: Dr. Markus Nesselrodt, Lehrstuhl für Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas

18.01.2023, 16:15 – 17:45 Uhr, Raum GD 06, Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Europaplatz 1

Volksrepublikanische Geschlechterpolitik in den 1980er Jahren

Johannes Kleinmann, Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien, Europa-Universität Viadrina

Moderation: Prof. Dr. Dagmara Jajeśniak-Quast, Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien

01.02.2023, 16:15 – 17:45 Uhr, online

Zwischen staatlicher Vereinnahmung und Eigensinn: Die Tolstoy Foundation und die Entwicklung des Menschenrechtsdiskurses im Kalten Krieg

Vitalij Fastovskij, Münster

Moderation: Dr. Stephan Rindlisbacher, Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien

08.02.2023, 16:15 – 17:45 Uhr, Raum GD 06, Gräfin-Dönhoff-Gebäude, Europaplatz 1

Poland – a country of refugees or also a country of refuge? Historiographical Paradigms of Migration in Poland

Dr. Lidia Zessin-Jurek, Masaryk Institute and Archives, Czech Academy of Sciences, Prague Czeska Akademia Nauk, Praga / Tschechische Akademie der Wissenschaften, Prag (CAS MUA)

Moderation: Dr. Frank Grelka, Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien

Vergangene Termine

09.11.2022, 16:00 – 18:00 Uhr, Logensaal, Logenstrasse 11
„Polenaktion! – Über die Bedeutung einer Ausweisungsaktion 1938“ und „Frankfurt (Oder) im Jahre 1938“

Prof. Werner Benecke, Professur für Kultur und Geschichte Mittel- und Osteuropas, und Dr. Alina Bothe, Ausstellungskuratorin

Moderation: Dr. Frank Grelka, Zentrum für Interdisziplinäre Polenstudien